September 2010

Montag, 13. September 2010
(Sächsische Zeitung)

Linken-Vize Kipping kritisiert Stadtverwaltung

Die Dresdner Bundestagsabgeordnete Katja Kipping ist enttäuscht über die städtischen Pläne für ein Sozialticket. Dresdens Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) favorisiere eine "Magerversion". "Ein richtiges Sozialticket sieht anders aus", kritisierte Kipping, die auch Vizechefin der Linken ist.

Nach Seidels Plänen sollen die Monatskarten für Arme zwischen 30 und 40 Euro kosten. Kipping fordert die Reduzierung um die Hälfte, was in Dresden einen Preis von reichlich 20 Euro bedeut. Der Hartz-IV-Regelsatz sehe lediglich rund zwölf Euro für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs vor, betonte sie. (SZ/ale)

Mai 2010

Mobilisierung für Mobilität hat sich gelohnt!

Für das Aktionsbündnis Sozialticket Dresden erklärt dessen Sprecherin Ute Bortlik zum Stadtratsbeschluss über die Einführung eines Schüler- und Sozialtickets:

Sozialticket sichert Teilhabe am Gesellschaftlichen Leben

Die Mitglieder des Aktionsbündnisses Sozialticket Dresden freuen sich über die Entscheidung des Dresdner Stadtrates, ein Schülerinnen und Sozialticket für Dresden einzuführen. Gleichzeitig danken wir allen Bürgerinnen und Bürgern, die unser Anliegen unterstützt haben – sei es durch das Sammeln von Unterschriften, das Verteilen von Flyern oder die Kommunikation im Freundes- und Bekanntenkreis!

Der Beschluss des Stadtrates zeigt: dem Aktionsbündnis ist es gelungen, nicht nur die Dresdnerinnen und Dresdner, sondern auch die Stadträtinnen und Stadträte für das wichtige Thema zu sensibilisieren. Mobilität ist eine Grundbedingung für soziale Teilhabe. Mangelnde Mobilität grenzt aus.

Ein guter Tag für die Mobilität

Die Mitglieder des Aktionsbündnisses hoffen, dass der Beschluss zügig umgesetzt wird, damit die Anspruchsberechtigten das Ticket bald nutzen können.

Erfahren Sie mehr über die Organisationen des Aktionsbündnises.

Ein guter Tag für die Mobilität!

Zum Beschluss des Dresdner Stadtrates zur Einführung eines Schüler- und Sozialtickets für Dresden erklärt die Mitbegründerin des Aktionsbündnisses Sozialticket Dresden, MdB Katja Kipping (DIE LINKE):

Mobilisierung für Mobilität hat sich gelohnt

Oberbürgermeisterin ist nun gefordert

Der Stadtrat hat heute eine sehr gute Entscheidung getroffen! Tausende Dresdnerinnen und Dresdner werden zukünftig trotz geringen Einkommens in ihrer Heimatstadt mobil sein. Der Weg zum Amt, ins Kino, zur Bibliothek, zum Arzt, zu Freunden und Verwandten wird durch das Sozialticket wesentlich erleichtert. Mein Dank gilt allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im Aktionsbündnis für ihre tolle Motivation und allen Stadträtinnen und Stadträten, die für das Ticket gestimmt haben für ihre kluge Entscheidung.

Nun ist die Dresdner Oberbürgermeisterin gefordert, den Beschluss so schnell und vor allen Dingen unbürokratisch umzusetzen! Die Menschen warten auf ihr Sozialticket und sollten es so schnell wie möglich nutzen können. Es darf seitens des Rates und der Verwaltung keine Verzögerungen oder Behinderungen zur Umsetzung des Beschlusses geben!

Laden Sie sich hier den Ersetzungsantrag der BürgerBündnis / Freie Bürger Fraktion zum Antrag A0023/09 – Einführen eines Sozialtarifs - Sozialticket TOP 8 der Stadtratssitzung am 06.05.2010 herunter.

April 2010

Aktionsbündnis wirbt für Sozialticket am 1. Mai mit Info-Bus auf dem Schloßplatz

Das Dresdner Aktionsbündnis für ein Schüler- und Sozialticket wird am „Tag der Arbeit“ ab 10 Uhr am Maifest des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf dem Schloßplatz teilnehmen und für die Einführung eines Sozialtickets werben. Als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger dient ein alter Oldtimer-Bus. Dort werden die Mitglieder des Aktionsbündnisses Rede und Antwort stehen. Im Rahmen der Aktion werden Infokarten verteilt, auf denen für ein Sozialticket geworben wird.
Am Maifest in Dresden nehmen die Gewerkschaften, die demokratischen Parteien der Landeshauptstadt sowie zahlreiche Initiativen, Verbände und lokale Gruppen teil. Am frühen Nachmittag gibt es ein öffentliches Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden der Parteien des Stadtrates zu wichtigen Themen der Landeshauptstadt. Im Laufe des ganzen Tages gibt es Theater, Musik und jede Menge Informationen an zahlreichen Ständen.

Nach Intervention des Aktionsbündnisses: Dresdner Verkehrsbetriebe informieren auf Website über Fahrpreiszuschuss über den Dresden-Pass

Dresdner Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung nach Sozialgesetzbuch (SGB) XII, Arbeitslosengeld oder Sozialgeld nach SGB II bzw. Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) beziehen oder ein geringes Einkommen und Vermögen haben, können über den Dresden-Pass Ermäßigungen bei der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB AG) in Anspruch nehmen. Wer eine Monatskarte kauft, erhält einen Preisnachlass von 8 Euro. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 wird zusätzlich ein Sonderticket für 4 Einzelfahrten zu einem reduzierten Preis von 4,50 EUR angeboten. Wer sich allerdings bisher auf der Website der Dresdner Verkehrsbetriebe über die Leistungen des Dresden-Passes informieren wollte, wurde enttäuscht – keine Information im Internet. Erfolgreich hat sich nun das Dresdner Aktionsbündnis dafür eingesetzt, dass die DVB AG auf ihrer Website auch die Angebote für einkommensschwache Kunden bewirbt. Unter der Rubrik „Tarife“ findet man nun alle Informationen:

Tickets für Inhaber des Dresden-Passes
Weitere Informationen: www.dresden.de